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„Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit“

DBM schult Beschäftigte bei Aktionstag

Marburg, 9. März 2016 – Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit werden groß geschrieben bei Stadt und dem Dienstleistungsbetrieb der Stadt Marburg (DBM). Aus diesem Grund waren alle 230 Beschäftigten des DBM zu einem Aktionstag eingeladen, sich in den Bereichen Straßenverkehr, Erste-Hilfe, Autogenes Training und persönliche Fitness fortzubilden. Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies und Stadträtin und DBM-Dezernentin Dr. Kerstin Weinbach besuchten die Aktiven vor Ort auf dem Stadtwerkegelände.

Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies und DBM-Dezernentin Dr. Kerstin Weinbach machten sich ein Bild über die verschiedenen Stationen des Aktionstages. Hier das Stadtoberhaupt bei einem simulierten Überschlag in einem LKW.Der Aktionstag fand an fünf Stationen statt, an denen jeweils unterschiedliche Aspekte des Arbeits- und Gesundheitsschutzes behandelt wurden. Ein Schwerpunktthema war das Verhalten im Straßenverkehr. An den verschiedenen Simulatoren, wie Gurtschlitten, Überschlagssimulator und Abstandssimulator, konnten die Beschäftigten persönlich erleben, wie bereits geringe Geschwindigkeiten hohe Auswirkungen haben können.

Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies unterstrich: „Arbeitsschutz und Erste-Hilfe sind für alle Beschäftigten von besonderer Bedeutung und es ist wichtig, hier regelmäßige Schulungsmaßnahmen anzubieten und die Beschäftigten praktisch weiter zu bilden.“

DBM-Dezernentin Dr. Weinbach betonte, wie wichtig es ist, dass die Beschäftigten, die aufgrund ihrer Tätigkeit zu einem großen Teil in Fahrzeugen im gesamten Stadtgebiet unterwegs sind, für die bestehenden Risiken im Straßenverkehr sensibilisiert werden. „Durch das persönliche Erfahren in den verschiedenen Simulatoren tragen wir dazu bei, dass die DBM-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Gefahren und möglichen Auswirkungen im Straßenverkehr kennen und ihr Verhalten dadurch anpassen“, so Weinbach weiter. Jürgen Schöbel vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) ergänzte: „In Deutschland schnallen sich LKW-Fahrerinnen und Fahrer in nur etwa 50 Prozent der Fälle an. Nachts sind es sogar nur 15 Prozent.“ Das werde schnell lebensgefährlich. Aufklärung sei, auch im Bereich von Kurzstrecken, deshalb zwingend geboten.

Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (Mitte) sowie Stadträtin und DBM-Dezernentin Dr. Kerstin Weinbach (3. v. l.) informierten sich mit Andreas Steih-Winkler (2. v. l.), Fachkraft für Arbeitssicherheit bei der Stadt Marburg, sowie Norbert Feyh (2. v. r.) und Burkhard Sauer (r.) vom DBM über orthopädische Einlagen für Sicherheitsschuhe.Eine Station im Bereich Arbeitssicherheit hatte den Gebrauch und die regelmäßige Erneuerung von Sicherheitsschuhen zum Thema. Die Beschäftigen konnten sich ihre Füße vermessen und über die Verwendung von orthopädischen Einlagen informieren.

Im Bereich Gesundheitsschutz wurden vom Betriebsärztlichen Dienst durch Dr. Vera Gerhard verschiedene praktische Übungen zur Ersten-Hilfe wie zum Beispiel Reanimation und Herz-Lungen-Massage angeboten. Die Fachkraft für Arbeitssicherheit, Andreas Steih-Winkler, wies in die Funktion und Anwendung von Defibrillatoren ein.

Susanne Schwarzkopf gab in einer Schnupperstunde Einblick in Autogenes Training.Einen Schwerpunkt auf Wohlbefinden und Gesundheit der Beschäftigten legte Susanne Schwarzkopf beim Autogenen Training. In einem Vortrag, verbunden mit praktischen Übungen, informierte die Physiotherapeutin über die Kraft des positiven Denkens für die körperliche Entspannung.

Ergänzt wurde das Programm durch Übungen zur Verbesserung der persönlichen Fitness, die später von allen selbstständig ausgeführt werden konnten.

Der Aktionstag „Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit“, darin waren sich alle einig, war eine gute Gelegenheit, Möglichkeiten zum Erhalt der persönlichen Arbeitskraft kennenzulernen und motivierte, diese auch im Alltag umzusetzen.

Fotos:
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